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ProtestMailAssistent – Hermosa/El Salvador

ANTWORT-PROTESTMAIL an Frank Henke/adidas AG

Weiter unten können Sie auf einen Blick den ganzen Text lesen, der mit dieser Protestmail verschickt wird.

Sehr wichtig: Bitte vergessen Sie nicht, im Formular bei Mitteilung

 

Bitte füllen Sie zumindest alle mit einem * gekennzeichneten Felder aus.




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Hier nochmal der Wortlaut der Protestmails an Frank Henke/adidas AG:

An die
adidas AG
Büro Frank Henke
Weltdirektor für Umwelt und Soziales
Adi-Daßler-Str. 1-2
91074 Herzogenaurach

Frank.Henke@adidas.de

[bitte Datum eintragen]

Sehr geehrter Herr Henke,

seit  Mai 2005 kämpfen die ArbeiterInnen der Fabrik Hermosa für ihre Rechte. Trotz ihres Kräfte zehrenden Kampfes haben die GewerkschafterInnen bis heute

  1. keine Anstellung in einer anderen Nähfabrik gefunden, auch nicht in einer Ihrer anderen Zulieferfabriken in El Salvador, weil sie auf sog. „Schwarzen Listen“ stehen;
  2. keinen Zugang zum Gesundheitssystem für Angestellte ISSS, das, anders als das kostenlose, staatliche Gesundheitssystem, eine Grundversorgung gewährleistet. Sie sind somit de facto ohne medizinische Versorgung, und das obwohl viele von ihnen mit schwerwiegenden gesundheitlichen Beschwerden zu kämpfen haben;
  3. weder die ihnen zustehenden Entschädigungs- noch die ausstehenden Lohnzahlungen erhalten.

Ende 2006 schuf die Fair Labor Association (FLA), eine US-amerikanische Einrichtung zur Überwachung der Arbeitsrechte, bei der auch adidas Mitglied ist, einen Nothilfefonds für die ehemaligen Hermosa-ArbeiterInnen. So wichtig und richtig dieser Schritt war, so traurig ist es, dass bisher von Konzernseite erst 36.000 US-Dollar in diesen Fonds eingezahlt wurden. Die FLA selbst schätzt, dass den ArbeiterInnen über 800.000 US-Dollar zustehen.

adidas trägt eine große Mitverantwortung, wurden viele der Arbeitsrechtsverletzungen in der Zeit begangen, als auch für adidas in Hermosa genäht wurde. Deshalb fordere ich Sie als Jahre langen Auftraggeber von Hermosa auf, sich endlich entschieden für eine deutliche Reduzierung des entstandenen Schadens einzusetzen.

Die bisherigen Zahlungen in den Nothilfefonds sind beschämend – auch im Angesicht der adidas-Gewinne wie im Jahre 2006 von fast einer halben Milliarde Euro.

Bitte informieren Sie mich über Ihre Maßnahmen.

Mit freundlichen Grüßen

[bitte Name eintragen]

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