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Pressemitteilung: Menschenrechtsverletzungen in Kambodscha. Deutsche Unternehmen müssen Stellung beziehen!

2017 10 24 Cambodia Factory ILO Asia and Pacific 16438602961 ec131c0478 o[24.10.2017]

Die Kampagne für Saubere Kleidung äußerst ihre Besorgnis über die angespannte politische Lage in Kambodscha. Die zunehmenden Repressionen gegen die Zivilgesellschaft, die Einschränkung der Pressefreiheit sowie die Unterdrückung der politischen Opposition sind alarmierend. Die internationale Clean Clothes Campaign (CCC) ruft deshalb gemeinsam mit dem Worker Rights Consortium und dem International Labor Rights Forum in Kambodscha produzierende Bekleidungs- und Textilunternehmen auf, klar Stellung gegen diese Repressionen zu beziehen.

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Fünf Jahre nach dem Ali Enterprise-Brand stellen Fabriken in Pakistan weiterhin Todesfallen dar

2017 09 11 Ali Enterprises[11.09.2017]

Am fünften Jahrestag des tödlichen Brands in der Ali Enterprise Fabrik gedenkt die Kampagne für Saubere Kleidung den 250 Opfern. Die Bilanz der CCC nach fünf Jahren ist finster: Durch fehlende Sicherheitsinspektionen sind Tausende pakistanische Textilarbeiter*innen täglich dem Risiko ausgesetzt, sich zu verletzen oder gar zu sterben. 

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Nicht nur ein Glied in der Kette. Die Arbeitsbedingungen der indischen Textilarbeiter*innen sind sehr schlecht. Doch es gibt auch Widerstand.

2017 07 11 Sdlink Ceresna I[11.07.2017]

Es sind vor allem Frauen, die in den Textilfabriken und Spinnereien Südindiens schuften und denen wichtige Rechte vorenthalten werden. Wenn sie sich in Gewerkschaften organisieren, müssen sie mit Repressalien rechnen. Auch Schuldknechtschaft ist verbreitet. Das gilt vor allem für die „glücklichen Bräute“ von Tirupur.

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Explosion in einer Textilfabrik in Bangladesch - Sicherheitsüberprüfung von Heizungskesseln muss Teil des Bangladesch Accord sein

2017 07 05 Multifabs[05.07.2017]

In der Multifabs Ltd. Fabrik in Bangladesch explodierte am Dienstag, 4. Juli, ein Heizungskessel. Dabei wurden mindestens 10 Menschen getötet und viele weitere verletzt. Die Explosion war so heftig, dass Teile der Fabrik einstürzten. Die Fabrik ist Teil des Abkommen für Brandschutz und Gebäudesicherheit (Accord). Die Kampagne für Saubere Kleidung (CCC) ruft daher die am Accord beteiligten Unternehmen dazu auf, die Sicherheitsprüfung von Heizungskesseln sofort in die Sicherheitsinspektionen der Fabriken mitaufzunehmen.

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Bangladesh Accord für weitere 3 Jahre verlängert

2017 06 29 Bangladesh Accord[29.06.2017]

Die internationalen Gewerkschaftsverbände IndustriALL und UNI, Vertreter von Markenunternhemen und Einzelhändler einigen sich auf eine Verlängerung des Accord on Fire and Building Safety in Bangladesch. Der Accord ist ein bahnbrechendes, rechtlich verbindliches Abkommen mit dem Ziel, Sicherheitsmängel in Zulieferfabriken von internationalen Textilunternehmen zu beseitigen. Bis jetzt haben H&M, Inditex (Zara), Otto, KiK, Aldi Süd, Aldi Nord, Lidl, Tchibo und fünf weitere internationale Unternehmen das neue Abkommen unterzeichnet.

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„Wer sich wehrt, wird entlassen“

2017 06 28 Bangladesh Arbeiterinnen Ashulia[28.06.2017]

Dhaka/Bonn. Ein halbes Jahr nach dem Streik der Näherinnen in Bangladesch hat sich die Situation nicht gebessert, sondern sogar verschlechtert. Gisela Burckhardt von FEMNET hat in Dhaka mit ihnen gesprochen: An den niedrigen Löhnen von monatlich 59 Euro, wegen der sie streikten, hat sich nichts geändert. Unzählige wurden vom Fabrikmanagement gefeuert.

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Leder- und Schuhproduktion in der Türkei: Report der Kampagne Change Your Shoes prangert Missstände an

2017 06 12 Change your shoes Report Trkei[12.06.2017]

Das INKOTA-netzwerk hat eine Studie veröffentlicht, die massive Arbeitsrechtsverletzungen in der türkischen Schuh- und Lederindustrie aufdeckt. Die Staaten der Europäischen Union, allen voran Deutschland, sind die größten Abnehmer von Schuhen aus der Türkei. Deshalb fordert INKOTA zusammen mit seinen Partnern von Change Your Shoes europäische Schuhunternehmen auf, die Einhaltung der Menschenrechte in Produktionsländern wie der Türkei sicherzustellen und darüber öffentlich zu berichten.

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Rana-Plaza-Gedenktag: FEMNET fordert mehr Transparenz von der Textilindustrie

2017 4 22 Aktion zu Rana Plaza FEMNET II[24.04.2017]

Mit einer Straßenaktion mitten in der Bonner Innenstadt hat die Frauenrechtsorganisation FEMNET auf den heutigen Gedenktag für Rana Plaza aufmerksam gemacht. Heute vor vier Jahren starben bei dem Fabrikeinsturz in Bangladesch mehr als 1.100 Textilarbeiter_innen und 2.000 wurden teils stark verletzt.

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