Sport
Puma soll für menschenwürdige Standards sorgen
[20.04.2010 | Pressemitteilung | Puma]
Kritik an Sportartikelkonzern: In Zulieferbetrieben werden Hungerlöhne gezahlt und die Gewerkschaftsfreiheit verletzt
Nicht nur der schärfste wirtschaftliche Abschwung in der Firmengeschichte sitzt der Führung des Sportartikelkonzerns Puma im Nacken: Anlässlich der Hauptversammlung des Unternehmens, die am morgigen Dienstag im fränkischen Herzogenaurach über die Bühne geht, formulieren entwicklungspolitische Organisationen massive Kritik an dem Geschäftsgebaren von Puma.
Online-Protestmail-Aktion: Profitgier die Krallen zeigen
[12.04.2010 | FAIRP(L)AY | Online-Protestmail-Aktion]
Profitgier die Krallen zeigen
Für Fairp(l)ay in der Sportbekleidungsindustrie –
auch bei der Fußball-WM in Südafrika
Die Kampagne für Saubere Kleidung fordert Puma auf, sich für die uneingeschränkte Gewährung des Rechts auf Vereinigungsfreiheit einzusetzen und sicher zu stellen, dass ihre Zuliefererbetriebe den Arbeiterinnen einen existenzsichernden Lohn zahlen, der die Grundbedürfnisse deckt.
» Mehr Informationen | » Zur Online-Protestmail-Aktion
Kampagne für Saubere Kleidung kritisiert Puma
[11.02.2010 | Kampagne]
Die Kampagne für Saubere Kleidung nahm nicht an Gesprächen im Kloster Banz mit Puma teil, da grundlegende Themen zur Durchsetzung internationaler Arbeitsrechte beispielsweise existenzsichernde Löhne und Organisationsfreiheit in den globalen Zulieferbetrieben nur ungenügend behandelt werden sollten.
Sportsommer 2010
[11.02.2010 | Kampagne]
Sportsommer 2010
Profitgier die Krallen zeigen -
Für fairp(l)ay in der Sportbekleidungsindustrie
Die Kampagne für Saubere Kleidung fordert existenzsichernde Löhne und Organisationsfreiheit in der Bekleidungsindustrie.
Schon lange läuft sich Puma für die Fußball-Weltmeisterschaft im Sommer warm und sichert sich Ausstattungsrechte vor allem für afrikanische Nationalmannschaften. Wenn in Südafrika der WM-Anpfiff erfolgt, gehen Kamerun, Angola, Ghana, Togo und die Elfenbeinküste mit dem Raubkatzenlogo auf dem Trikot ins Rennen. Die Gewinne der Sportartikelkonzerne wachsen, wenig gebremst durch Wirtschaftskrise und Umsatzeinbußen. Auch Puma kann sich weiterhin über Millionengewinne freuen.
Währenddessen wissen Heerscharen von NäherInnen in Ländern des Südens nicht, wie sie über die Runden kommen sollen. Sie stellen in kreuz und quer über den Globus verteilten Textilfabriken jene Kleidungsstücke her, in denen die Starkicker in Südafrika glänzen. Der Lohn der ArbeiterInnen in den Produktionsländern ist so niedrig, dass für sie kein Weg aus der Armut führt, so hart sie auch schuften.
Was können Sie tun?
• 12.04.10
Start der Kampagne zur Fußball-Weltmeisterschaft
Machen Sie mit beim Online-Protest gegen Puma und fordern Sie den Konzern zum
Fairp(l)ay auf!
• 01.05.10
Aktiv für menschenwürdige Arbeit in der weltweiten Sportbekleidungsindustrie – Proteste und Aktionen bundesweit
Verleihen Sie mit einer Aktion Näherinnen eine Stimme! Nutzen Sie den Tag, um auf die Ausbeutung in den Nähfabriken hinzuweisen!
• 10.05.10
„Arbeitsbedingungen in der weltweiten Sportbekleidungsindustrie“
– Informationsabend in Nürnberg
PLAY FAIR 2008: Aktivitäten
[29.04.2008 | Kampagne]
Zwei sportliche Großereignisse UEFA-EM in Österreich und der Schweiz und die Olympischen Spiele in China sind für die großen Sportartikelhersteller und die Sportverbände, wie dem Internationalen Olympischen Komitee, Marketing- und Medienevents. In Folge werden drastische Umsatzsteigerungen erwartet.
Dieses Wachstum und der Profit werden auf Kosten derer erzielt, die die Produkte fertigen. Die Sportartikel-Giganten und die Olympischen Komitees müssen konkrete Verantwortung zur Verbesserung der Arbeits- und Lebensbedingungen der ArbeiterInnen übernehmen.
Dazu hat sich ein breites Bündnis PLAY FAIR 2008 zusammengeschlossen.
Die Sport AG der Kampagne ist aktiv.
Wir brauchen Ihre Unterstützung!
Aktionspage mit Informationen, Downloads, Links, Aktionsmaterial und die Möglichkeit für Bestellungen sind Online:
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http://www.inkota.de/olympiaplayfair2008 (Deut.)
http://www.playfair2008.org/ (engl.)
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Im Rahmen von PLAY FAIR 2008 der Clean Clothes Campaign/Kampagne für ‚Saubere’ Kleidung gibt es zahlreiche öffentliche Aktivitäten, um den Druck auf die Sportartikelhersteller (Adidas, Puma, Nike etc.) sowie auf das Internationale Olympische Komitee zu erhöhen und auf die menschenunwürdigen Bedingungen in der Sportartikelindustrie aufmerksam zu machen.
MACH MIT! Und unterstütze PLAY FAIR 2008.
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Kritische Nachfragen auf der Puma Hauptversammlung, am 22. April in Nürnberg.

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In den folgenden Downloads finden Sie u.a. Presseerklärung undRedebeiträge:
» PLAY-FAIR-Industrie-Report (deutsch)
» PLAY-FAIR-Industry-Report (englisch)
» Weitere Downloads auf der Inkota-PF-Aktionspage
» und bei CI-Romero
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PLAY FAIR 2008 Report
PLAY FAIR 2008 Report:
Die Hürden überwinden ... in der globalen Sportbekleidungsindustrie
Aktueller Report belegt: Menschenverachtende Arbeitsbedingungen in der Sportbekleidungsindustrie.
Internationales PLAY FAIR Bündnis veröffentlicht aktuelle Recherchen: „Die Hürden überwinden – Schritte zur Verbesserung von Löhnen und Arbeitsbedingungen in der globalen Sportbekleidungsindustrie“. Darin werden vier Schlüsselbereiche herausgearbeitet, in denen die Sportbekleidungsindustrie proaktiv handeln muss: Niedriglöhne; Missbrauch von Kurzzeitverträgen und anderen prekären Beschäftigungsformen; Verstöße gegen die Vereinigungsfreiheit und das Recht auf Tarifverhandlungen sowie Betriebsschließungen aufgrund von Umstrukturierungen.
PLAY FAIR 2008 Report:
Keine Medaille für Olympia
Bericht über die Arbeitsbedingungen bei der Herstellung von Produkten mit dem olympischen Logo