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[10.02.2009 | Veranstaltung | Discounter]

Einladung zum
AKTIONSTHEATER gegen die Discounter
ein Workshop für AktivistInnen

 

Diese Stiftungen fördern die Kampagne gegen die Verletzung von Arbeits- und Sozialstandards bei den Discountern »Lid«", »Kik« und »Aldi«:

Stiftung Umwelt und Entwicklung NW

Bewegungsstiftung
Wir wollen in einem zweitägigen Workshop Methoden und Techniken Politischen Aktionstheaters erlernen, mit denen AktivistInnen aus Unterstützergruppen der Kampagne für saubere Kleidung ihre Themen im öffentlichen Raum vorführen und sinnlich nachvollziehbar machen können.

Im Laufe des Workshop-Prozesses lernen die TeilnehmerInnen Methoden kennen, mit denen sie nach dem Workshop ohne Anleitung in ihren jeweiligen Gruppen weiterarbeiten und kurze Theater-Miniszenen vorbereiten können. Bitte schwarze Kleidung und Lidl/Aldi Tüten (wer hat) mitbringen und wer kann Musikinstrumente.

Workshop „Theater machen gegen die Discounter Aldi, Lidl und KiK“
Freitag 12.–14. Juni in Hannover
Im Jugendgästehaus, Wilkenburgerstraße 40

Die CCC übernimmt Fahrtkosten sowie Kosten und Verpflegung im Jugendgästehaus. Bitte bis spätestens 02. Juni die beiliegende Anmeldekarte an NETZ schicken.

 

Programm:

Freitag 12. Juni, 18 Uhr:
Einführung bzw. Festigung  der Kenntnisse über die Discounter Aldi, Lidl und KiK

Samstag: 13. Juni:
Politisches Aktionstheater Übungen, nachmittags eine Performance in der Stadt

Sonntag: 14. Juni:
Auswertung unseres Theaters, Einübung weiterer Formen, Ende: 13 Uhr

 

Politisches Aktionstheater

Gruppen und Initiativen können mit Politischem Aktionstheater im öffentlichen Raum für ihre politischen Ziele und Ideen werben. Ein gewöhnlicher Informationsstand geht leicht unter. Mit Hilfe von Politischem Aktionstheater kann die nötige Aufmerksamkeit für die politischen Inhalte erzielt werden – und das ohne Theatervorkenntnisse, denn jedeR ist ein Künstler oder eine Künstlerin. Mit dem Ansatz können auf kreative Art und Weise neue Formen der politischen Arbeit ausprobiert werden. Bei einem Workshop zu Politischem Aktionstheater lernen AktivistInnen einen anderen Zugang zu politischer Arbeit kennen, der alle Sinne anspricht und viel Spaß macht. Politisches Aktionstheater heißt einmischen, verändern – nicht zuschauen, sondern handeln und in Aktion treten.

Theateransatz

Bei Politischem Aktionstheater geht es nicht um die Inszenierung fertiger Stücke, sondern um die gemeinsame Entwicklung einer Performance, die die politischen Inhalte einer Gruppe oder Kampagne vermitteln soll. Auf der Basis von emanzipatorischen Ansätzen aus dem Theater der Unterdrückten, dem Improvisationstheater sowie der körperbezogenen Rhythmusarbeit können im Rahmen eines Workshops Performanceelemente entwickelt werden, die auf der Straße oder bei Veranstaltungen eine andere Form der Auseinandersetzung mit der gewählten Thematik ermöglichen.
Die Kampagne für saubere Kleidung hat schon mehrfach mit Harald Hahn Workshops durchgeführt, diesmal soll es um das Thema Discounter gehen.

 

Zu Harald Hahn: Diplom-Medienpädagoge, Radio- und Theatermacher, Trainer des Theaters der Unterdrückten, Lehrbeauftragter an verschiedenen Universitäten und Fachhochschulen. Er ist künstlerischer Leiter des Berliner Legislativen Theaters  www.harald-hahn.de.

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