Kampagne für ‚Saubere’ Kleidung -
Clean Clothes Campaign kritisiert Denkschrift
der EKD »Unternehmerisches Handeln
in evangelischer Perspektive«
Februar 2009
Der Global Player Kirche hat den Auftrag zur Eindeutigkeit
für des Menschen Recht und Würde
»Die Denkschrift bleibt weit hinter den bestehenden klaren Positionen und Forderungen zurück, die unter Fachleuten aus Unternehmenskreisen, bei Sozial-Auditorinnen und Auditoren, Gewerkschaften und NROs Konsens sind«.Die EKD könnte Impulsgeber sein, wenn diese den gesellschaftlichen Diskurs nach einem verbindlichen Corporate-Accountability-Rahmen fördern und an richtungweisenden Positionen anknüpfen würde wie z.B. der Resolution des Europäischen Parlaments zu CSR oder der Schriftlichen Erklärung über die »Zügelung der Marktmacht von Supermärkten« (WD 88/2007); an Positionierungen und Studien nationaler (CorA) und internationaler (ECCJ) Netzwerke zur Sozialen Verantwortlichkeit von Unternehmen
Angesichts der gegenwärtigen Krise ist offensichtlich, bindende Leitplanken für wirtschaftliches Handeln sind notwendig. Verbindliche Umwelt- und Sozialstandards und Berichtspflicht fordert die Clean Clothes Campaign. So die AutorInnen:
- Dr. Sabine Ferenschild, Ökumenisches Netz Rhein-Mosel-Saar, Neuwied,
- Berndt Hinzmann, INKOTA-netzwerk Berlin,
- Kerstin Möller und Waltraud Waidelich, Frauenwerk der Nordelbischen Ev.-Luth. Kirche,
- Dr. Bettina Musiolek, internationale CCC, Meißen-Amsterdam
» Stellungnahme [PDF | 200 KB]