Discounter-Kampagne: Protest gegen Arbeitsbedingungen bei Lidl und KiK in Deutschland
Wenn Sie durch Protest-Mail oder Protest-Brief Ihren Protest gegen die Arbeitsbedingungen bei KiK und Lidl in Deutschland und bei ihren Lieferanten in den Produktionsländern schicken wollen, dann finden Sie hier die Emailaderessen, Adressen und Musterbriefe:
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Wenn Sie die Bundeskanzlerin Angela Merkel auffordern wollen, endlich für
Unternehmen verbindliche Sozialstandards einzuführen (statt wie
bisher nur auf freiwillige Sozialstandards zu setzen), dann finden Sie hier die Emailaderesse, Adresse und einen Musterbrief:
» Schreiben an die Bundeskanzlerin Angela Merkel
Noch einfacher geht's mit unserem PMA (ProtestMailAssistent), mit dem Sie einfach und schnell Prostest-Emails versenden können.
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Protestschreiben an Lidl
email-Adresse: Florian.Schuetze@lidl.com
Musterbrief:
An
Schwarz Unternehmenstreuhand KG
Herrn Klaus Gehrig
Rötelstraße 35
74166 Neckarsulm
Aktuelles Datum
Betrifft: Sozialstandards in Produktion und Verkauf
Sehr geehrter Herr Gehrig,
obwohl Sie einen Verhaltenskodex haben, wird dieser nicht umgesetzt – in Ihren Filialen in Deutschland wie bei Ihren Zulieferern z.B. in Bangladesch. Beständig werden Arbeits- und Menschenrechte verletzt: Sie verlangen übermäßig viele Überstunden, teilweise unbezahlt. Sie erlauben keine Organisationsfreiheit zur Bildung von Betriebsräten. Der Leistungsdruck wird fortwährend erhöht. Sie zahlen beschämende Niedrigstlöhne. Frauen werden diskriminiert. Und vieles mehr.
Deshalb unterstütze ich die Forderungen der Kampagne für ‚Saubere’ Kleidung (CCC):
- Setzen Sie den CCC Verhaltenskodex bei Ihren Zulieferern um und lassen Sie dies durch eine externe unabhängige Instanz kontrollieren.
- Verändern Sie Ihre Einkaufspraktiken, so dass Ihre Lieferanten Sozialstandards einhalten können.
- Stellen Sie Transparenz her: Nennen Sie Ihre Lieferanten in den Produktionsländern und berichten Sie regelmäßig über die unternommenen Schritte zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen.
- Sozialstandards müssen in Produktion (z.B. in Bangladesch) und Verkauf (bei uns) eingehalten werden.
Mit freundlichen Grüßen
Ihr Name
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» download Musterbrief an Lidl [Word-Datei]
Protestschreiben an KiK
email-Adresse: info@kik-textilien.de
Musterbrief:
An
KiK Textilien und Non-Food GmbH
Herr Heinig, Geschäftsführer
Siemenststr. 21
59199 Bönen
aktuelles Datum
Betrifft: Sozialstandards in Produktion und Verkauf
Sehr geehrter Herr Heinig,
obwohl Sie einen Verhaltenskodex haben, wird dieser nicht umgesetzt – in Ihren Filialen in Deutschland wie bei Ihren Zulieferern z.B. in Bangladesch. Beständig werden Arbeits- und Menschenrechte verletzt: Sie verlangen übermäßig viele Überstunden, teilweise unbezahlt. Sie erlauben keine Organisationsfreiheit zur Bildung von Betriebsräten. Der Leistungsdruck wird fortwährend erhöht. Sie zahlen beschämende Niedrigstlöhne. Frauen werden diskriminiert. Und vieles mehr.
Deshalb unterstütze ich die Forderungen der Kampagne für ‚Saubere’ Kleidung (CCC):
- Setzen Sie den CCC Verhaltenskodex bei Ihren Zulieferern um und lassen Sie dies durch eine externe unabhängige Instanz kontrollieren.
- Verändern Sie Ihre Einkaufspraktiken, so dass Ihre Lieferanten Sozialstandards einhalten können.
- Stellen Sie Transparenz her: Nennen Sie Ihre Lieferanten in den Produktionsländern und berichten Sie regelmäßig über die unternommenen Schritte zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen.
- Sozialstandards müssen in Produktion und Verkauf eingehalten werden, insbesondere: Zahlung existenzsichernder bzw. tariflicher Löhne für alle geleisteten Arbeitsstunden und Organisationsfreiheit der Beschäftigten.
Mit freundlichen Grüßen
Ihr Name
» download Musterbrief an KiK [Word-Datei]
Schreiben an die Bundeskanzlerin Angela Merkel
email-Adresse:internetpost@bundeskanzlerin.de
Musterbrief:
An
Bundeskanzleramt
Bundeskanzlerin Angela Merkel
Willy-Brandt-Straße 1
10557 Berlin
Aktuelles Datum
Betrifft: Einführung von verbindlichen Sozialstandards
Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin,
Sie wissen von den zahlreichen Menschen- und Arbeitsrechtsverletzungen bei der Herstellung von Kleidung und anderen Produkten. Sie haben zugesagt, „die weltweite Verbreitung sozialer Standards zu fördern und weiter zu entwickeln sowie die Agenda der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) zur menschenwürdigen Arbeit zu unterstützen.“ (Presse-Kommuniqué des Bundeskanzleramts vom 19.12.2007)
Ich erwarte von Ihnen konkrete Schritte. Die Politik muss die Unternehmen zur Einhaltung der Menschenrechte und der ILO-Normen endlich verpflichten. Unternehmen müssen in einem jährlichen Bericht über die Einhaltung der Menschenrechte und der ILO-Normen in ihren Unternehmen und bei ihren Zulieferern Rechenschaft ablegen. Bei Verletzung der Sozialstandards müssen Sanktionen und Haftungsregeln eingeführt werden. Bitte informieren Sie mich über die Maßnahmen, die Sie einzuführen gedenken.
Mit freundlichen Grüßen
Ihr Name![]()